Saturday, July 30, 2016

Anschlag in München - erste Schlüsse

Lieber Leser,

auch wenn die Tat in München nach derzeitigem Kenntnisstand nicht einem radikalisierten Moslem zugeschrieben werden kann, so ist doch der gewählte Ort und die Zeit der Massenerschiessung unschuldiger, vor allem junger, Menschen dennoch in einem Zusammenhang mit früheren Anschlägen zu sehen. Auch wenn das Motiv des Täters ein anderes gewesen sein mag, so hätte diese Tat auch so oder so ähnlich von den Daesh inspiererten oder gar gesteuerten Attentätern ausgeführt werden können, daher ist es wichtig diese signifikante Tat zu beleuchten und vor allem Schlüsse daraus zu ziehen, weil weitere Fehler seitens der EInsatzkräfte bei zukünftigen Anschlägen nur weitere Menschenleben kosten würden.

Auch sollte man seitens der ermittelnden Behörden nicht nur nach bewährten Muster Spurensuche und Aufklärung des Tathergangs betreiben, sondern die angespannte Lage im Bezug auf hier nach Europa eingesickterte Kämpfer von Daesh ("IS") erfordert auch eine möglichst zeitnahe und präzise Aufklärung der Bevölkerung um unnötige Panik zu vermeiden. Dies wie auch schnelle Ausschaltung des Täters bzw. der Täter scheint noch "ausbaufähig" zu sein um es milde auszudrücken.

Grundsätzlich ist gegen die Aufforderung des Innenministers keine Falschinformationen oder Gerüchte gerade über die sozialen Medien zu verbreiten, jedoch muß an dieser Stelle konstatiert werden, daß am Abend des Anschlags in München genau dieses insbesondere von Polizei und auch öffentlich-rechtlichen Medien in ähnlicher Weise gemacht wurde wie von unbedarften Privatpersonen. Auch wenn sich der Appell des Innenminsters an letztere richtete, und wie gesagt vollkommen richtig und unterstützenswert ist, so sollten insbesondere die Behörden primär nur akkurate und bestätigte Informationen an die Öffentlichkeit lancieren. Wenn keine gesichertern Informationen vorliegen, sollte man sagen: es liegen noch keine Erkenntnisse vor und nicht seinerseits über Anzahl und Bewaffnung des bzw. fälschlich der Täter spekulieren und damit auch weitere unnötige Maßnahmen wie z.B. Sperrung des öffentlichen Nahverkehrs, sowie manche Autobahnen veranlassen.

Nicht daß diese Maßmahmen bei tatsächlichen mehreren Tätern bzw. Kämpfern nicht gerechtfertigt wären. Das wäre schon nach den Erfahrungen z.B. in Brüssel absolut notwendig gewesen um weitere Verbreitung des Terrors auf andere Stadtgebiete oder auch die Flucht der Täter zu verhindern.
Allerdings war die anfängliche Annahme, daß es sich um drei Täter handeln würde falsch und die Entwarnung wurde auch viel zu spät gegeben.
Auch wenn die Einsatzkräfte vor Ort natürlich zu schützen sind und die Möglichkeit besteht, daß der Schütze auch Sprengstoff mit sich führt bzw. einen Sprengstoffgürtel anhat, welcher auch postmortal noch gefährlich ist, so ist eine schnelle Aufklärung bei aller gebotenen Vorsicht schon dringlich geboten um eben möglichst zeitnah auch die Bevölkerung entsprechend informieren zu können und eben nicht falsche taktische Maßnahmen aufgrund falscher, meist auf Zeugenaussagen beruhenden Informationen, zu ergreifen.

Auch hat die Nachrichtenlage des Abends ausgewiesen, daß die GSG9 auf dem Weg nach München war, jedoch gut drei Stunden nach den ersten Meldungen der Schiesserei immer noch nicht vor Ort war. Da mag es schon wie bereits eher angesprochen daran liegen, daß der Standort der Bereitschaft, sowie die Bereitschaft der gewählten Transportmittel eine längere "Anreisezeit" bedingen. Im konkreten Fall wäre auch damit der Täter nicht an der Ausführung seiner Tat gehindert worden, jedoch hätte ein Szenario mit mehreren Tätern oder einem sich vom Tatort entfernenden Einzeltäter schon mit einem zeitnahen Einsatz der Spezialtruppe begegnet werden können. Auch wenn die genaue Zeit zwischen Abflug und Ankunft der Spezialtruppe aus taktischen Gründen nicht veröffentlicht werden sollte, müsste schon über eine dezentralere Verteilung über die Fläche nachgedacht werden, sowie das Fluggerät ständig einsatzbereit sein, was z.B. beim Massenmörder Breivik, auf welchen sich auch diese Tat bezog, nicht der Fall war.

Wie immer nach solchen Anschlägen wird seitens der dt. Politik immer wieder gerne in die "Forderungskiste" gegriffen bzw. eine Art Überbietungswettbewerb gestartet mit Forderungen nach Gesetzesverschärfungen gegen Tathergänge für die es eigentlich schon genug Strafgesetze gibt, die allerdings tatsächlich "nur" verbesserte polizeiliche Gegenmaßnahmen erfordern. Eine Forderung lautet wieder einmal: Verschärfung des dt. Waffengesetzes, wobei nüchtern betrachtet der Täter von München schon gegen das bestehende Gesetz verstoßen hat, als dieser ohne Berechtigung ein scharfe Waffe erwarb. Auch der hilflose Ansatz an der (vermeindlichen) Motivation der Täter anzusetzen, die angeblich nach deren Logik auf dem Einsatz von "Ballerspielen" oder "Killerspielen" beruht ist reiner Blödsinn, denn von wievielen Millionen Spielern rasten tatsächlich welche aus, besorgen sich echte Waffen und erschiessen dann Menschen ? Was tun bei Tätern die mit Autos in eine Menschenmenge rasen ? Autorennspiele verbieten ?
Dann natürlich noch der Ruf nach Erweiterung der Vorratsdatenspeicherung: Zu dumm, daß der Attentäter von Ansbach wie es ausschaut bereits in Syrien entsprechend instuiert worden ist und davon auszugehen ist, daß viele andere Kämpfer ebenfalls "offline" mit Anschlagszielen und Methoden versehen wurden und bestenfalls nur noch Codewörter/Sätze übermittelt werden um etwas vorher geplantes zu starten. Oder aber es gibt tatsächlich "einsame Wölfe", welche gar keine Kommunikation mit anderen betreiben.

All diese untauglichen Forderungen sollten nicht von den eigentlichen Schwächen ablenken, nämlich Ausstattung, Personalstärke und Taktik der "Gegenkräfte" wie beim vorliegenden Fall der Polizei und ggf. bei wirklich koordinierten Angriffen unserer Feinde (Daesh) mit Kriegswaffen gegen Hochrisikoziele auch der Einsatz von Bundeswehr und anderer NATO Streitkräfte.

Wohlgemerkt: möglicher Bundeswehreinsatz um von deren spezieller Bewaffnung und Ausbildung im wirklichen Mega-Krisenfall zu profitieren, nicht um eine Art Hilfstruppe z.B. zur weiträumigen Tatortabsperrung zu haben. Noch immer scheinen sich viele Politiker nicht im klaren darüber zu sein, daß der Feind z.T. aus einem Kriegsgebiet kommt, über z.T. langjährige Kampferfahrung verfügt und über einfache, aber sehr effektive Waffen und Taktiken verfügt, die in unserer dichtbevölkerten Umgebung und in Industriezentren ziemlich großen Schaden anrichten können. Statt sich selbst durch immer neue, blödsinnige Forderungen zu übertrumpfen sollten vielmehr die wirklichen Fachleute gegen solche Kämpfer auf vielen Ebenen unterstützt werden. Dies kann und sollte leise und ohne viel Brimborium geschehen, auch wenn dies nicht der plakativen Art der Selbstdarstellung vieler Politiker widerspricht.

Der Anschlag in München war jedenfalls kein "klassicher" Amoklauf eines frustrierten Schülers, der dafür seine Lehrer/Mitschüler ermordet. Die Ähnlichkeit zu Anschlägen von Daesh (sog.IS) ist  dazu angetan gewesen um in München Menschen in Panik geraten zu lassen und zudem wurde der öffentliche Nahverkehr lahmgelegt. Es wäre hilfreich sich weniger auf die Motive der Massenmörder in tage- oder wochenlangen Spekulation zu konzentrieren, sondern für möglichst viele Szenarien Abwehrpläne in der Schublade zu haben und auch alle beteiligten Organisationen regelmässig Abwehrmaßnahmen simulieren zu lassen.

[update 31.7.2016]
zur Bundeswehr:
Leider haben beide nur in Unkenntnis der tatsächlichen Fähigkeiten von Daesh "Recht", denn polzeiliche Aufgaben und auch Spezialkräfte sind nur dann effektiv, wenn der Gegner nicht mit militärischen Kriegsgerät angreift. Wer indes die taktischen Möglichkeiten von Daesh kennt und auch deren "Spezialwaffen" Entwicklungen, wo aus handelsüblichen Komponenten zusammen mit Sprengstoffen Fernlenkwaffen wie ferngesteuerte PKW/LKW "gebastelt" werden, der sollte weiter denken als die Ausstattung der Polizei erlaubt.

Die möglichen Gegenmittel der polizeilichen Kräfte sind spätestens bei möglicher Wirkung von LKWs, auch bereits nur was deren kinetische Energie betrifft, überfordert und erst Recht in Kombinationen wie bereits in Syrien,Irak, Libyen eingesetzt (aber nicht nur dort), welche dort schon zum festen "modus operandi" für Angriffe auf befestigte Ziele gehören.
Es werden hier an dieser Stelle auch auf entsprechende Beispiele aus der Daesh "Entwicklungsabteilung" hingwewiesen sowie Berichte über genau jene Taktiken die eine Penetration von Stellungen, welche auch mit schweren Abwehrwaffen versehenen Verteidigern versucht werden zu halten. Wer die Augen vor den taktischen Fähigkeiten von Daesh/IS verschließt, der gefährdet die nationale Sicherheit und es sei auch daran erinnert, daß die GSG9 Truppe nach ihrer Gründung erst einmal Jahre mit Training für angenommene Szenarien zugebracht hat und wo es dem Kommandeur Ulrich Wegener gelungen ist Taktiken für angenommene reale Gefährdungsszenerien zu entwickeln und so lange zu proben, bis diese wie ein Uhrwerk ablaufen konnten.

Auch seien insbesondere die Vertreter der SPD daran erinnert, daß in den den schrecklichen Stunden der Flutkatastrophe von Hamburg deren späterer Bundeskanzler Schmidt den Ernst der Laqe sofort begriffen hat und den damals (und auch später) ähnlich argumentierenden bzw auf Instanzenwege pochenden  Polizeipräsidenten von Hamburg außer Gefecht gesetzt hat. Not bricht Gebot, so heißt es und es sei auch daran erinnert, daß der Einsatz der Bundeswehr im Verteidigungsfall zur Landesverteidigung ausdrücklich erlaubt und vorgesehen ist.

Wann endlich begreifen Politiker, daß sich bestimmt Themen die eine schnelle und adäquate Antwort bedürfen um eine akute Gefährdung der Bevölkerung abzuwenden, sich nicht für politische Grabenkämpfe, zumal mit dem Koalitionspartner in einer Regierung, eignen ? Falls diese Politiker Presseartikeln kein Glauben schenken bzw. ihre Einstellungen eher der verstaubten politischen Korrektheit gehorchen, denn z.B. Erkenntnissen ihres eigenen Auslandsgeheimdienstes, dann allerdings ist weiteres pochen auf "alte Kompetenzen" und Ausschließlichkeitsgebot der Polizei angebracht.
[/update]




weitere Lektüre zum Thema:
Joint police and military anti-terror exercises planned in Germany [Jul 29 2016]


language=DE
signature=CCESGD


Sunday, July 17, 2016

The attack in Nice / Southern France - first conclusions

Dear reader,

just a few months after the attacks in Paris and Brussels another terrible attack against innocent European citizens and visitors from abroad happened.

Although it is again very early and we don't know much about the attacker or the circumstances which led him to commit this horrible crime, it's once again certain that this individual of Tunisian origin has been known to local police for 'petty crimes' whatever they may be. Early unconfirmed indications were brought to my attention that this individual served time for one crime or several offenses and that he was recently released from jail. Again there early indications that didn't affect his residency status as citizen of a third country (non EU).

In general it has to be seriously questioned why criminal individuals with MENA background and almost certain affiliation with radical Islam or it least being susceptible to radicalization are not immediately deported to the countries they came from after they have served their time in jail.
It is also the question why such individuals known for their disrespect for our laws are not scrutinized more thoroughly before they are released or even deported. Additional testing methods have to be developed in order to prevent enraged and possible radicalized individuals from gaining access to assets to be used as weapons later.

Since psychologists can be fooled as well by skilled people it would be recommendable to use additional testing methods based on latest medical techniques regarding detecting distortions in human hormone & brain biochemistry. Of course testing could be done while individuals are being questioned by skilled law enforcement officers.

Although the attacker was shot at the scene he could steer his weapon of choice for quite some distance (about a mile) through a densely populated space. The 'neutralization' of the attacker could and should have taken place much earlier at the entrance of the area which should have been accessible only for pedestrians. The materials used to cordon off the area have also to be scrutinized and a common European standard of disabling possible attacker vehicles has to be implemented. Earlier events such as the attempted attack on the life of the Dutch Royal Family led to a changed policy in the Netherlands for instance. Of course it's a difference between a passenger car of 1-2 tons and a truck of 20-40 tons, so the use of propulsion disabling explosives must also be considered as well as massive reinforced constructions of materials like steel, concrete, carbon fibers, etc. Disabling motor electronics with 'shock weapons' (EMP) should also be considered and US law enforcement districts with some experience with those new tools should be consulted as well as e.g. security experts from Israel which are facing similar threats for longer and will also contribute to security improvements.



Given the mindset of those often troubled young male individuals, not taking additional protection measures against such kind of attacks with motorized vehicles could result in further similar attacks, since others could feel 'inspired' by the 'success' of the mass casualty assault on July 14th 2016. Under no circumstances must future attackers have the feeling that this much more uncomplicated form of terrorism isn't being dealt with properly. And maybe last time's attack, as horrible as it was, was not as bloody as it could have been if the hired truck haven't been just empty.

Strange enough there has been lot of speculation so far whether or not the attacker had jihadist links or ideas and almost no reporting concentrated on the fact that again obviously French security services failed to prevent this from happening by simply putting more efficient road blocks and armor piercing weaponry in place. The simplicity of stopping last mass casualty event with perhaps just a truckload of concrete blocks is mind boggling. Even more so if reports are credible that the driver of truck deceived local law enforcement officers by telling them he had to deliver 'ice cream'. Proper road blocks, demanding written proof/documents and checking the cargo bay of vehicles should be basics of civil protection.

It's not sufficient just to fire those who are responsible for not taking the necessary measures in Nice, but all France and the rest of Europe must be told and trained to follow certain basic protocols which could prevent or at least minimize the impact of such a planned attack. Right now not only is the 'tough talk' by French politicians cheap, but also once again a deception from proper analysis of what actuality did go wrong in the past and taking appropriate measures in the future to stop this.

Right now the obvious inability of politicians and high ranking officers of the security services is at least as dangerous as the twisted-minded attackers themselves. With their negligence they actively support the attackers and endanger the public. It's OK to state that they want to win the fight against terrorism and attackers, without that spirit the struggle would be lost already, but only when their deeds live up to their words ! And those in charge of security operations should perhaps invest less time and energy in trying to figure out what 'inspired' attackers or who 'instructed' them. First and foremost is the duty to think of effective countermeasures under the presumption that all electronic and human surveillance is unable to detect certain individuals or cells. Especially in times where Daesh is suffering losses on the battlefields of Iraq,Syria and Libya a multi-layered defense in Europe is needed asap.

Those layers of security should shift to physically protecting the public by all appropriate measures while maintaining and improving the ongoing surveillance programs and last but not least there needs to be an effective prevention effort. Preventing young, mainly male, individuals from getting radicalized is important to stop the recruitment efforts by Daesh and other jihadist movements . Projects like this one are needed for long term results, but short term protection of our societies mustn't be forgotten either.


Physical protection of the public not only includes measures to take out attackers as quickly and effectively as possible, but also finding technical solutions for short range detection of attackers who will continue to conceal their objectives and weapons of choice. Security would also improve much faster not only when intel is shared between agencies and countries, as is suggested by many politicians, but when existing techniques/programs are taken over from other countries before better ones are being developed.

It should be emphasized again that the security services are not 'blind'
, but individual mistakes at local level, for whatever reason, can result in catastrophic loss of life. Therefore awareness must be present from the presidents or prime ministers office down the local police station in charge of setting up road blocks and ID checks. A 'checklist' of what situation requires what countermeasures in advance and what is to be done once security is breached might also contribute to saving lives as well as constant training, just as in the aviation industry.

        [tweet translation: more than half of the officers deployed in Nice on Jul
         14th were used to regulate traffic]


So once again the French politicians have chosen the 'show effect' or 'quantity' instead of the 'quality' approach. The latter could have been used for 'advertising' purposes as well, the public would have liked to see concrete and viable solutions for a problem, but OK - many politicians' mindset is a precursor for losing this struggle against radicalized mass murderers.

The picture is also getting clearer about whether or not the attacker acted alone ("lone wolf") or had accomplices.




As earlier in Belgium some people who are immediately present on the TV news shows seem to uphold their basic believes no matter that immediately after such attacks there is a lack of information in order to come up with a hypothesis that matches reality. Especially the "lone wolf" scenario along with the "it wasn't radical Islam related":
seems to be very convenient for people who still don't want to believe that we (Europeans / Americans) are at war with these people. Whether we like or not, whether we prefer to go on with our free and leisure oriented societies or not, they want to kill us. The more casualties the better. It's also irrelevant if we want to express how tolerant we are when it comes to religious freedom of expression and especially regarding the Islamic faith, when they consider each and every Muslim not 100% willing to follow them on their warpath also to be their enemy and they kill also "normal Muslims" !

The denial or perhaps really the lack of knowledge of some politicians is quite astonishing and very dangerous:
(regarding "new kind of attack": statement is not correct, see attack on Dutch Royals reference above and some articles in the "related reading" section below. "extreme difficult" is correct when it refers to conventional SIGINT and HUMINT based surveillance, but not necessarily when it comes to "last minute protection measures" )

To be fair to the French government it is worth referring to the latest piece of counter intel & terrorism expert professor John Schindler, who wrote that the French president is closer to reality than the American president:
Hollande Warns What Obama Won’t: Islamic Terrorism Is Real [Observer, Jul 15 2016]

As with any other relatives of individuals accused of violent crimes such murder, we should also be suspicious of all things family members, friends, neighbors say about their detained or killed loved ones or perhaps close friends:


Of course those people want not only to cover up the tracks of the individuals killed or captured, but perhaps they are involved in such plot themselves. Of course it is also possible that parents that haven't seen their sons for years really don't have a clue how their kids radicalized. Those parents have a right to turn a blind eye, the society can't afford to be stupid. As it now emerges that the attacker had some ties to radical Islam, albeit just since a short time, it was clear that he didn't show up on the security services radar screen, which again makes it necessary to invest much more in "last minute/second" prevention measures instead of hoping months or even years of surveillance would be sufficient to prevent such attacks.

Finally the confirmation that this mass murder operation was conducted by a self-radicalized cell, so far under the radar of French security services without links to established terrorist networks:
As other small groups or "lone wolves" could feel encouraged by the fact that neither explosives nor weapons are needed to inflict heavy casualties on 'soft targets' reiterates the need for a rapid shift in anti-terrorists tactics.

Last topic for the time being:


France's Saip emergency smartphone app failed during Nice attack https://t.co/ec7ubaCfZs
— Angelique Chrisafis (@achrisafis) July 16, 2016


no comment.


Please note that this blog post was written over a period of several days,starting from right after the attack happened. In the beginning not too much info was available and anger about yet another security failure couldn't be suppressed. As always it's likely that addition info will be added to this blog post as it becomes available.


related reading/additional info:

        All (previous) EZR blogposts re national security


Attentat à Nice: l'Intérieur, accusé d'avoir exercé des pressions sur une policière, porte plainte pour diffamation [RTBF, Jul 24 2016]
signature=CBTPIH



Sunday, April 24, 2016

Rücktritt bei wievielen toten EU Bürgern ? (rhetorische Frage)

Lieber Leser,

als um Europa als ganzes stets besorgter Bürger, waren es zunächst die Eskalationen rund um die Eurozone, welche den Anstoß dafür gaben mit dem bloggen zu beginnen. Auch wenn die ersten Beiträge sicher noch von akuter Sorge, ja Angst um die finanzielle Sicherheit der Eurozone, aber der damit verbundenen anderen EU Staaten geprägt waren, so wurde danach stets angestrebt die Fakten für sich sprechen zu lassen.

Vieles wurde von vielen europäischen Politikern falsch gemacht. Fehler die Unsummen von Geldern kosteten, weil im Kern es den beteiligten Politikern vorrangig um eines ging: den eigenen Kopf zu retten bzw. den bequemen Stuhl nicht räumen zu müssen und dafür immer alles taten um beim heimischen Wahlvolk möglichst positiv zu erscheinen, statt das zu tun, was die Vernunft gebietet bzw. was ökonomisch, letztlich auch für das eigene Volk sinnvoll ist, dafür aber Mut und ein Erklärungsbedarf bestanden hätte.

Die aufziehende Eurokrise waren Anlaß und auch Namensgeber für dieses Blog mit seinen mittlerweile einigen Untereinheiten, und so bedeutungsvoll diese, im übrigen noch immer nicht ausgestandene, Krise gewesen sein mag, so wird diese jetzt jedoch durch Kriegshandlungen in unserer Mitte in den Schatten gestellt. Was könnte es graviererendes geben, als eine neue Epoche des Mega-Terrorismus, welche den Terrorismus der RAF Fanatiker während der 1970er Jahre im Vergleich dazu als Regionalliga erscheinen läßt, während der jihadistische Terror die Superleague der Mörderbanden darstellt. Der Vergleich zur Eurokrise, wo auch Dogmatismus und Fokussierung auf den eigenen Stuhl den Blick für wichtige, aber unbequeme, Weichenstellungen getrübt haben, so ist selbst angesichts von bereits eingetretenen Totenzahlen im Hunderterbereich, noch immer nicht die an religiös angrenzender Verblendung gewichen, welche sich PC oder politische Korrektheit nennt.

"Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker" heißt es in der Medikamentenwerbung im Fernsehen, aber was die Sicherheitslage betrifft, so fragen diese Berufspolitiker weder Sicherheitsexperten, noch den so genannten "gesunden Menschenverstand", welcher schon ausreichend gewesen wäre, um das Einsickern von "IS"(Daesh) Kämpfern in das Herz Europas zu "progostizieren". Wie lange haben denn Frau Merkel und auch der zuständige Innenminister Deutschlands beschwichtigt und ihre fehlgeleitete Politik der völlig offenen Grenzen, wohlgemerkt: zeitweise ohne jegliche Personenkontrollen, verteidigt bzw. schöngeredet.


Hundreds of thousands of them, European intelligence agencies say, may have done so without thorough checks at their entry point: Greece.
          Quelle: Washington Post


Es wurde eisern an der Maxime festgehalten, welche da hieß und wohl immer noch heißt: "refugees welcome" oder in dt. Sprache: "Flüchtlinge willkommen".

Nicht, daß der Eindruck entsteht als wäre was dagegen einzuwenden, jedoch eine Kapitulationserklärung der dt. Sicherheitsbehörden in Sachen ausbleibender Personenüberprüfungen an den dt. Grenzen (sowie an den EU-Außengrenzen) ist unentschuldbar. Im übrigen genauso unentschuldbar, wie durch unüberlegtes Handeln ausgelöste ähnliche Probleme für andere EU Mitgliedsstaaten. Wenn "refugees welcome" zum "Hare Krishna" der 2010er Jahre mutiert und dieser zeitgeistigen Politikerparole alles, sogar Menschenleben gepfert werden, dann ist dies nicht nur unentschuldbar, sondern ebenfalls gemessen an den Maßstäben der 1970er Jahre, auch ausreichender Anlaß für den Rücktritt maßgeblicher Teile der dt. Bundesregierung.

Als mit historischen Gegebenheiten vertrauter Mensch muß sich der Vergleich mit dem Rücktritt von Willy Brandt aufdrängen, der immerhin noch den Anstand besaß für etwas Verantwortung zu übernehmen, was er nicht aktiv zu verschulden hatte. Die Enttarnung des DDR Spions allein mag letztlich nicht der einzige Grund für den Rücktritt gewesen sein, aber diese Schande allein, den Ostspion nicht erkannt zu haben hat seinerzeit noch ausgereicht um nicht am Amt zu kleben. Später dann hatte Brandts Nachfolger, Bundeskanzler Helmut Schmidt, bereits seine Rücktrittserklärung in der Schublade, wäre die Geiselbefreiung in Mogadishu schief gelaufen und hätte es dort ein Blutbad gegeben. Schmidt hat diesen Geiselbefreiungsversuch den Vorzug gegeben, statt wie bereits vorher im Falle Peter Lorenz (Tagesspiegel) der Erpressung der RAF Terroristen nachzugeben und die Freilassung von inhaftierten RAF Mitgliedern aus dem Gefängnis zu veranlassen. Er war sich auch bewußt, daß mit seiner Entscheidung auch das Leben der Geisel Schleyer, und zwar unabhängig vom Ausgang des Befreiungsversuchs in Mogadishu, unweigerlich beendet ist.

Die Rückschau auf die 1970er Jahre zeigt allerdings auch eine andere Politikergeneration auf, welche die Ausübung politischer Ämter zwar auch als
Berufung ansahen, aber nicht im Sinne von "Beamte auf Lebenszeit" mit überproportionalen Pensionsansprüchen nach der aktiven Phase, sowie Unantastbarkeit während dieser. Während in den 1970er Jahren schwerwiegende  Fehler bzw. Entscheidungen den Rücktritt des Bundeskanzlers bzw. die Erwägung des Rücktritts nach sich zogen, so wird dies in der heutigen Zeit mit einem Gemisch aus PR-Stakkato und dickem Fell einfach ausgesessen.

Zurück dem Kanzlerdogma "Flüchtlinge willkommen"
Dann verlor sich seine Spur, und er tauchte im September 2015 bei einer Kontrolle an der österreichisch-ungarischen Grenze wieder auf – er saß in einem Auto unter anderem zusammen mit Salah Abdeslam, einem der Hauptverdächtigen der Pariser Anschläge vom 13. November.
          Quelle: Selbstmordattentäter durch Geiseln identifiziert (Die Welt)

Wenn also nicht nur durch aktive politische Entscheidungen diese "Migration" von Mordautomaten aus den Kampfgebieten Syriens nach Mitteleuropa gelangen, sondern auch noch aktiv an der Beschwichtigung gearbeitet wird, um ja keinen Zweifel an dieser als pauschal gut anzusehenden Flüchtlingsbewegung entstehen zu lassen, dann stellt sich die Frage was überhaupt für Verfehlungen zu einer Konsequenz führen werden.

Bundesjustizminister Heiko Maas sieht nach den Brüsseler Anschlägen weiterhin keinen Grund dafür, einen direkten Zusammenhang zwischen dem Flüchtlingszustrom und der Terrorgefahr herzustellen. "Die meisten Männer, die in den vergangenen Monaten diese grauenhaften Anschläge verübt haben, sind bei uns in Europa zu einer terroristischen Bedrohung herangewachsen", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Sie sind keine Flüchtlinge."
                    Quelle: "Die Flüchtlinge sind keine Terroristen" [Die Welt,24.3.2016]

Gegen die vollkommen für akute Gefahren blinde Politiker, wirken die Amtverzichte für Plagiatsvorwürfe als reiner Kinderkram. Auch dieser Vergleich zeigt wie bei RAF und "IS" (Daesh), daß dazwischen Welten liegen. Wenn man keine Differenzierung zwischen authentischen Opfern z.B. des syrischen Bürgerkriegs und darin verstrickten Tätern wie den "IS" (Daesh) Mördern zuläßt, um das eigene zum Dogma erhobene "Flüchtlinge willkommen" nicht zu gefährden, der hat sich doppelt schuldig gemacht. Mordbanden in das Herz Europas gelangen zu lassen und warnende Stimmen bzw. zur Differenzierung aufrufende Kritiker zu verhöhnen das kann man nur als schlimm bezeichnen.

Wie bereits in einem vorherigen Beitrag erwähnten Ausspruch des dt. Innenministers von wegen "wir haben keinen Plan", zeigte seinerzeit die Überforderung des Ministeriums, aber auch des Rechtsstaats als solchen. Es wurden also nicht nur konkrete Menschenopfer in Kauf genommen, sondern auch die Aufrechterhaltung des Rechtsstaats in Frage gestellt.
Auch hier wieder ein Vergleich um die ganze Absurdität der zur Zeit am Ruder befindlichen Politikergehirne zu verdeutlichen: Einerseits werden über Jahre stets bessere Maßnahmen von den eigenen Bürgern verlangt um angeblich die Sicherheit zu erhöhen, wie z.B. immer fälschungssicherere Ausweispapiere (die zudem immer mehr Geld kosten), andererseits begehen unsere mit biometrischen Pässen ausgestatteten EU Bürger keine Selbstmordattentate. Ausnahme: Rückkehrer aus den "IS" (Daesh) Kampfgebieten mit EU Staatsbürgerschaft, welche dann allerdings mit falschen Identitätspapieren aus Drittstaaten "einreisen", welche dann entweder - im Falle einer noch funktionierenden Grenzkontrolle - nicht erkannt werden, oder es gibt gar keine Grenzkontrollen mehr, welche die ausgebildeten Massenmörder aus den übelsten Weltregionen aufhalten könnten.
Ein Offenbarungseid der Sicherheitspolitik. Ein Super-GAU, der schon angesichts bereits real existierender toter,unschuldiger EU Bürger, deren Leben in Paris und Brüssel den Verfehlungen der Politiker geopfert wurden.

Um beim Begriff Super-GAU zu bleiben: Die nächste Eskalationsstufe des "IS" Terrors ist zumindest im Rahmen der Möglichkeiten, wo zunächst ja auch diese, unseren versagenden Poltiker auch den schon erreichten Stand an Massenmorden vorher als "unmöglich" ansahen. Wenn diese Art der Ausblendung und Verleugnung einerseits und die angetrebte "unter den Teppich Kehrung" bzw. "Verrückterklärung der Kritiker" anhalten sollte, werden wir vielleicht auch noch erkennen, daß das Ende der Fahnenstange in Sachen "Krieg gegen europäische Bürger" noch nicht erreicht wurde. Diese Eskalationsstufe bedeutet den Einsatz des Militärs, weil solche Eskalationsstufen nicht mehr polizeilichen Mitteln allein zu begegnen ist. Eine solche "Vorsorge" wird aber ebenfalls von jenen noch immer im Amt befindlichen Politikern wieder nur als "Bedrohung ihres Narrativs", also den von Ihnen ausgebenen griffigen Sprüche angesehen, deren Stellenwert dann höher anzusehen sind, als Milliardenschäden für die Volkswirtschaften, oder in deren Augen noch bedeutungsloser: Menschenleben.
Ein Schutz von Einrichtungen deren Zerstörung mit dem Verlust von tausenden EU Bürgern einhergehen könnte ist dringlich geboten, und könnte zugleich Abschreckungspotential für die Terroristen wie auch "Beruhungspille" für die Bevölkerung sein. Stattdessen ereifern sich dt. Berufspolitiker links der Mitte über die potentieller Gefahren belgischer Kernkraftwerke: SPD und Grüne wollen bei Belgiens maroden AKW mitreden [Die Welt]
Das trifft genau den Kern dessen, was in diesem Beitrag bemängelt wird: "business as usual". Das Haus steht im Vollbrand, aber dt. Politik kümmert sich lieber darum, ob die Qualität des Sandkastens vor dem Haus auch ausreichend ist und die Förmchen den einschlägigen Normen genügen, statt sich zunächst mit allem Einsatz der Brandbekämpfung zu widmen. (oft verbunden mit dem Anspruch für den europäischen Oberlehrer prädestiniert zu sein)

Es vielleicht doch eine winzige Chance, daß die ansonsten mit dicken Brettern vor dem Kopf ausgestatteten Verantwortlichen diese große Gefahr, welche sie selbst erst ermöglicht haben, endlich als solche ernst nehmen: Der Angriff in Paris galt auch dem Stade de France und weitere Pläne sahen auch wiederum Anschläge auf Stadien vor. Wie beim Länderspiel Deutschland-Frankreich wären jene Politiker dann auch mitsamt allen anderen dort versammelten Bürgern Zielscheibe für diese Megaterroristen.
Steinmeier zur Anschlagsnacht im Stadion: "Klar war ich höchst besorgt" [Der Spiegel, 22.11.2015]
Wie gesagt, die oberen Sprossen der Eskalationsleiter sind bereits von diesen Kämpfern erklommen worden und rein polizeiliche Maßnahmen bieten kaum mehr ausreichend Schutz. Aufwachen oder sterben, das sind die beiden verbliebenen Alternativen.

Wenn es überhaupt so etwas wie einen Lichtblick gibt, dann den, daß man im "Raumschiff Berlin" offenbar doch irgendwann eingesehen hat, daß dieser Flüchtlingsstrom in Quantität und Qualität so nicht ewig weitergehen kann. Dies jedoch nachdem man jahrelang in Sachen Syrienkrieg zusammen mit der Obama Administration in die andere Richtung geschaut hat, und es so erst zu den Fluchtbewegungen innerhalb und außerhalb Syriens kam. Zur Erinnerung: Das Gemetzel war schon Jahre im Gange, bevor der "IS" sich dort ausbreiten konnte. Das nächste schwerwiegende Versäumnis war bei der Unterfinanzierung der Versorgung der in die Nachbarländer Syriens geflohenen Personen, welche in Flüchtlingslagern unterkamen, dann denen aber die Lebensmittelrationen immer weiter gekürzt wurden, bis einigen nur die Wahl blieb langsam zu verhungern, oder sich auf den gefährlichen Weg nach Europa zu machen.
Germany is seeking the creation of "safe zones" to shelter refugees in Syria, Chancellor Angela Merkel said on Saturday, an idea Turkey has long championed in the face of U.N. caution.
          Quelle: Germany seeking 'safe zones' in Syria to shelter refugees [Reuters, 23.4.2015]

Wobei es sich bei der Gesamtmasse der Flüchtlinge bzw. Migranten sich nicht nur um vor Krieg flüchtenden Personen handelt. Allerdings was auf der Hand liegende Gefahr aus Kriegsgebieten einsickernden Personen betrifft, zumal einige davon ja sogar aus Europa stammen und somit sich auch ideal hier auskennen, so wurden keinerlei Vorbereitungen organisatorischer Art getroffen um wenigstens diesen Personenkreis aus der Masse der sich hierher bewegenden Personen zu isolieren. Vielmehr wurden dt. Grenzschützer allein gelassen, durften sich die Gemeinden selber um die Flüchtlinge "kümmern", war man auf zahlreiche freiwillige Helfer angewiesen, und hat man versucht im Nachhinein einen Verteilschlüssel für die bereits eingesickerten Massen den europäischen Nachbarn aufs Auge zu drücken. Sicherheitspolitisch schwingt man seit Jahren eher große Reden, statt wenigstens seit Annexion der Krim durch russische "grüne Männer" den Verteidungsetat massiv aufzustocken, und wurde stattdessen die Bundeswehr, aber auch die Polizei bis zu einem Punkt finanziell ausgetrocknet, wo die innere und äußere Sicherheit Deutschlands, aber jetzt auch der gesamten NATO bzw. EU gefährdet wurde.

Wie Sie sehen ist die Liste der Versäumnisse ellenlang und gipfelt nur am Ende darin, daß jetzt Massenmörder in unserer Mitte sich befinden, die jede Stunde irgendwo in Europa erneut zuschlagen könnten. Die Situation ist, wie Sie ebenfalls lesen konnten, nicht über Nacht entstanden und es wäre durchaus Zeit genug da gewesen sich auf die veränderte Lage adäquat einstellen zu können. Allerdings sollte man sich vor der Erkenntnis verschließen, daß ein Politikbetrieb ohne nennenswerte Bedohungen über 20 Jahre einen Haufen ungeeigneter Personen Unterschlupf gewährte, welche solange es nicht auffiel, sich gegenseitig verbal beharken konnten und mit dieser "Qualifikation" sich dann bis ins hohe Alter finanziell absichern konnten. Jetzt ist die Zeit vorbei für "Schläfer" bzw. Dauergelaber in zahlreichen TV Shows und zahlreichen Selbstdarstellungen in den Gazetten. Wie beim Sicherheitsapparat muß es jetzt zwingend zu einer Zäsur kommen und müssen fähige Leute den Kampf gegen den neuen Megaterrorismus anführen, und zwar nicht mit Worten, sondern mit Taten. Deutschland kommt auf dem europäischen Kontinent eine Schlüsselrolle zu, bitte vergessen Sie das nicht.

[Update 25.4.2016]
Spurred by the Paris attacks in November and the assaults in Brussels last month, the United States has rushed to provide allies with intelligence from a variety of technical and human sources, as well as to offer long-term structural fixes to the Europeans’ failure to share intelligence effectively and to tighten porous borders.
                        Quelle: ISIS Spreading in Europe, U.S. Intelligence Chief Warns [NYTimes]
[/update]
[Nachtrag 29.4.2016]
Auch wenn der ausführende und jetzt nach Paris überstellte Attentäter nach Aussage seines Anwaltes:"dumm wie ein leerer Aschenbecher" gewesen sein mag

, so sollten Politiker jetzt nicht etwa aufatmen, sondern vielmehr endlich die komplexeren Zusammenhänge der Steuerung aus dem "IS"-Gebiet heraus begreifen und die Bevölkung dahingehend informieren, daß wir es nicht mit versprengten "Dummköpfen" zu tun haben, sondern mit einem wohlorganisierten und bewaffneten Feind, der zum Ziel möglichst viele von uns zu töten! Eine von vielen Quellen hierzu:
Diese Bedrohung läßt keine Politiker mehr zu, deren Hauptqualifikation das Gelaber und der Einsatz des Ellenbogens gegen parteiinterne und externe Konkurrenten ist. Und noch ein Wort zur Kritik an belgischen Kernkraftwerken: Lieber sollte man mal beginnen die eklanten Fehler der Ermittler zu den späteren Terroranschlägen genauer unter die Lupe nehmen und diese Fehler schnellstens abstellen, bevor durch reine Blödheit,Nachlässigkeit noch weiteres passiert ! (Siehe bisherige Beiträge zum Thema und fast täglich kommen neue Fehler ans Licht)
[/Nachtrag]

 
P.S.
Da ich aus der Vergangenheit die Reaktionen einiger des Lesens unfähiger Aktivisten kenne, hier noch einmal zum mitschreiben:
Es geht hier einzig um die Sache der europäischen Sicherheit !
Es gibt nichts gegen nicht kriminell aktive Menschen aus dem MENA Raum einzuwenden
Es gibt kein Problem mit Religionen bzw Sekten , insofern diese nicht zum Mord an anderen Menschen aufrufen
Flüchtlinge sind arme Menschen, denen geholfen werden muß. Am besten dadurch, daß man den Grund für ihre Flucht beseitigt: Krieg und Verfolgung

weitere EZR Blogbeiträge zum Thema (ENG/DEU): national security

Tracing the path of four terrorists sent to Europe by the Islamic State [Washington Post, 22.4.2016]

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chapter=none
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Monday, March 28, 2016

Careful reporting needed in the wake of terror attacks

Dear reader,

as always we all have to demand: accuracy first !

Unfortunately after the attacks in Brussels there have been some news media which fancied sensation and 'clicks' more than seeking confirmation for their 'stories'.

So it happened with the capture of 'suspects' related to the bombings on March 22nd and several times especially regarding the Belgian nuclear power stations. First a scientist linked to 'Belgian nuclear industryÄ was spied upon with a video camera, a few days later a 'security staffer' of a nuclear plant was killed and robbed of his ID pass.

Both stories have been rendered useless after a few hours and Belgian utility  Electrabel started a little campaign of its own in order to counter the spread of false information. The company started a 'name and shame' campaign also on Twitter in order to ask the papers which spread false info on Electrabel's  nuclear power station and 'their' employees to stop reporting nonsense and asking the rest of the media to double check their sources first before 'reporting' thus copying false reports.

'reporting' should mean to check the sources first, not to cite other news outlets  and just copying their 'stories'. Especially when a story to good to be true, like: 'suspect captured', 'terrorists plan attack on nuclear power plant' etc. It's also useful during a manhunt to just wait the few extra minutes in order to get 'official' information instead of wild speculation based on eye witness accounts, but added with some degree of speculation 'It just have to be the wanted suspect we are all looking for' instead of plain reporting "they arrested a male person, age 25-35, black hair,identity unknown,reason unknown"

One reporter rightly questioned the photo of a bombing suspect circulating on the Internet and Twitter, but then somewhere hidden in the reporting of a Belgian Newspaper there was already the confirmation by the Belgian prosecutors office that gave permission to spread this leaked photo.







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